Vaters Biografie

 

 

20. Februar 1904, geboren in Wien.

  

1908 bis 1915 Volksschule in Paris. 1915 bis 1921 Mittelschule in Zürich. 1922 bis 1927 Medizinstudium an der Wiener Universität. 1926 und 1927 Demonstrator am Universitätsinstitut f. Medizinische Chemie. Promoviert am 2. Juni 1927.

 

Fachausbildung als Internist im Wiener Allgemeinen Krankenhaus von Okt. 1927 bis Juni 1936, hievon 6 Jahre als Oberarzt der I. Medizinischen Abteilung (Prof. Dr. Jakob  P a l  bis 1934, dann Prof. Dr. E. C z y h l a r z).

 

Im Mai 1933 wird das Habilitationsverfahren zum Privatdozenten für Interne Medizin eingeleitet, im Juni 1938 wegen nichtarischer Abstammung eingestellt.

 

1934: Eheschließung mit Krankenschwester Friederike Bednarsky. 1936 bzw. 1938 kamen in Wien die Söhne Peter und Lutz, 1941 bzw. 1945 in Bolivien die Töchter Susanne und Madeleine zur Welt.

 

1938 aus Österreich vertrieben, ein Jahr in der Schweiz, danach, von 1939 bis 1947, im bolivianischen Militärsanitätsdienst, zuletzt als Leiter des ärztlichen Dienstes der Kadettenschule in La Paz.

 

Okt. 1947 nach Wien zurückgekehrt, mit Dekret vom 15. Juni 1948, 15 Jahre nach der Einleitung des Habilitationsverfahrens im Jänner 1933,  Universitätsdozent für Interne Medizin.

 

1948 bis 1952 Referatsleiter im Gesundheitsamt der Stadt Wien.

 

August 1952: Primararzt der 3. Medizin. Abteilung des Krankenhauses der Stadt Wien-Lainz. Diese Abteilung wird im Jahr 1963 als 5. Interne Abteilung ins Wilhelminenspital der Stadt Wien verlegt.

 

Am 6. Juni 1963 zum tit. a.o. Universitätsprofessor ernannt.Vorlesungen über Tropenkrankheiten und über Sozialmedizin in der internen Praxis.

 

Parallel dazu von 1948 bis 1969 Leiter der Zentralambulanz für Betriebsfürsorge und Berufskrankheiten der Wiener Gebietskrankenkasse f. Arbeiter u. Angestellte, Wien III, Strohgasse.

 

Ab 1958 a.o. Mitglied des Obersten Sanitätsrats.

 

Mitglied der Kommission der ‚Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bad Godesberg, 'zur Erforschung der medizinischen Grundlagen der Frühinvalidität'.

  

Ab1963 österreichischer Delegierter im ‚Europaratsausschuss für Rehabilitation u. berufl. Wiedereingliederung Behinderter'.

 

Ab 1962 Delegierter bei verschiedenen Konferenzen der Weltgesundheitsorganisation, 1967 Konsulent des ‚Europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation über Spitalsstatistik' in Spanien.

 

1967: Heirat mit Anna-Rosina, geb. Baga.

 

Mitglied verschiedener medizinalstatistischer Ausschüsse des ‚Österreichischen Statistischen Zentralamtes'

 

1970: Pensionierung, danach weiter als Konsulent des ‚Österreichischen Bundesinstitutes für Gesundheitswesen'.

 

10.8.1984: In Oberwart verstorben.

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