Ludwig Popper

Bolivien für Gringos

Exil-Tagebuch eines Wiener Arztes
HG: Lutz Elija Popper

 

 

Ludwig Popper, prominenter Vertreter der Wiener Schule der sozialen Medizin, dokumentierte auf unzähligen Seiten autobiografischer Notizen die vielen Stationen seines Lebens: berührende Briefe an Freunde und Familie während seiner Flucht vor den Nazis, ethnologisch wertvolle Skizzen aus dem Exil in Bolivien, medizinisch interessante Erkenntnisse und Erfahrungen aus seiner Tätigkeit in Wien und mehreren Orten in Bolivien.

 

Der vorliegende Band, herausgegeben von Sohn Lutz Elija Popper, führt die Leser vom Wien der 30-er Jahre nach Bolivien und zurück in das Nachkriegs-Europa. Die faszinierend erzählte Lebensgeschichte des anerkannten Wiener Arztes ist ein ergreifendes Dokument österreichischer Zeitgeschichte und eine literarische Referenz an die Exil-Heimat Bolivien.

 

Der Autor:

 

Dr. Ludwig Popper, Internist am Wiener allgemeinen Krankenhaus, gelang 1938 im Alter von 34 Jahren mit seiner Familie die Flucht vor der Nazi-Vernichtung ins Exil nach Bolivien. Nach 8 Jahren als Arzt im bolivianischen Militärsanitätsdienst kehrte er 1947 nach Wien zurück. Besondere Anerkennung erwarb der spätere Primararzt und Universitätsprofessor auf dem Gebiet der Sozialmedizin.

 

Der Herausgeber:

 

Dr. Lutz Elija Popper, als Sohn von Ludwig und Friedl Popper in Wien geboren, verbrachte seine Kindheit in Bolivien. Mit 10 Jahren nach Wien zurückgekehrt, folgte er nach dem Schulabschluss dem Vorbild des Vaters in den Beruf des Mediziners. Als Facharzt für Urologie leitete er zuletzt die Abteilung für Urologie in Oberwart im Burgenland. Seit der Pensionierung gilt sein besonderes Interesse der Aufarbeitung und der Herausgabe von Ludwig Poppers umfangreichen biografischen Aufzeichnungen.

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