Bolivien für Gringos

 

Ludwig Popper, prominenter Vertreter der österreichischen Sozialmedizin, dokumentierte in autobiografischen Notizen die vielen Stationen seines Lebens. So entstanden berührende Briefe während seiner Flucht vor den Nazis, ethnologisch wertvolle Skizzen aus dem Exil in Bolivien, medizinisch interessante Erkenntnisse und Erfahrungen aus seiner Arbeit in Wien und Bolivien.Bolivien für Gringos, herausgegeben von Sohn Lutz Elija Popper, führt vom Wien der 30-er Jahre nach Bolivien und zurück in das Nachkriegs-Europa. Die faszinierend erzählte Lebensgeschichte ist ein ergreifendes Dokument österreichischer Zeitgeschichte und eine literarische Referenz an Bolivien.

 

 

ISBN: 978-3-90175741-








Briefe aus einer versinkenden Welt. 1938/1939

 

„.. mit einem geträumten Visum, wird man mich schwerlich nach Amerika einreisen lassen ..." schreibt der Wiener Arzt Ludwig Popper im Jahr 1939 in einem Brief an seine Frau in Wien. Statt in den angestrebten USA, ist er schließlich in Bolivien, in Südamerika gelandet. Popper hat bis dahin einen bürokratischen Kleinkrieg geführt gegen eine verständnislose Welt, wie sie sich heute noch Asylsuchenden entgegenstellt. In den mehr als vierhundert berührenden Briefen aus 1938/39 wird die Vertreibung der Familie aus Österreich und aus Europa akribisch dokumentiert. Zeitgeschichte, informativ wie eine Dokumentation, spannend wie ein Krimi und leidenschaftlich wie ein Liebesroman.

 

ISBN: 978-3-901757-73-0

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